Wasser besteht aus Molekülen, gebildet aus je zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Das Sauerstoff-Atom hat eine negative Ladung, die beiden Wasserstoffatome eine positive. Durch diesen Dipol-Charakter ziehen sich die Wassermoleküle wie Magnete gegenseitig an und können sich durch Wasserstoffbrückenbindungen zu sog. Clustern zusammenlagern. Der renommierte Physiker Dr. Wolfgang Ludwig drückte es so aus, dass im Wasser bei Zimmer-Temperatur etwa 400 Einzelmoleküle zu größeren Haufen (englisch „Cluster“) vernetzt sind, also Großmoleküle bilden. Wasserexperten sind sich einig: Die Art der Cluster sind ein Ausweis für die Qualität eines Wassers.

Jedes Wasser, so die Wasserexperten, besteht aus 2 Anteilen, die „Wasser I und Wasser II“ genannt werden. Hochwertiges, lebendiges Wasser hat einen größeren Wasser II-Anteil, in welchem die Bindungen lt. Dr. Wolfgang Ludwig etwa zwanzigmal fester sind als im Wasser I, dessen Clusterstrukturen instabil sind, ständig zerfallen und sich wieder neu bilden. Lt. Dr. René Hirschel hängt das Langzzeitgedächtnis des Wassers von der Festigkeit der Wasserstoff-Brückenbindungen im Wasser-Cluster ab, das heißt von einem möglichst hohen Wasser II-Anteil.

Vor kurzem machte der amerikanische Wissenschaftler Prof. Gerald Pollack eine bahnbrechende Entdeckung: Wasser hat noch einen 4. Aggregatszustand. Dieser könnte ebenfalls erklären, warum Wasser Informationen aufnehmen und speichern kann und wovon die Speicherkapazität abhängt.

Grundsätzlich gesehen haben die spezifischen Eigenschaften des Wassers, wie Dichte, Wärmespeicherung bzw. Kühlung und Oberflächenspannung bereits Einfluss auf dessen Fähigkeit, Informationen zu speichern. In gefrierendem Wasser beispielsweise verlieren die Cluster ihre Beweglichkeit und können so keine Informationen mehr aufnehmen oder weitergeben. Wird Wasser gekocht, lösen sich die Clusterstrukturen auf und können ebensfalls weniger Informationen übertragen als bei Zimmer- oder Körpertemperatur. Der Biophysiker Karl S. Trincher hat festgestellt, dass Wasser bei 37 Grad Celsius die größte Informationsübertragungsrate besitzt.